Brillen: Funktion und Arten

Zuletzt aktualisiert am 20. Dezember 2020 von Lasikon.de

Eine Brille ist ein Gestell mit optischen Gläsern. Die Gläser der Brillen haben prinzipiell zwei Funktionen: der Schutz des Auges (z.B. Sonnenbrillen), oder die Korrektur einer Fehlsichtigkeit. In Deutschland tragen über 50 % der Bevölkerung mehr oder weniger regelmäßig eine Korrekturbrille. Nimmt man Sonnenbrillen hinzu, sind es fast 95 Prozent aller Deutschen.

Brille

Wie funktioniert eine Brille?

Die weit verbreiteten Sehschwächen bzw Fehlsichtigkeiten lassen sich fast alle mit einer Brille ausgleichen. Der Grund ist, dass die Fehlsichtigkeiten auf einer nicht optimalen Brechkraft des Auges basieren. Scharf sehen bedeutet, dass die von einem fokussierten Objekte reflektierten Lichtstrahlen im Auge von der Hornhaut und der Augenlinse so gebündelt werden, dass sie auf die Makula (gelber Fleck) auf der Netzhaut des Auges zusammenfallen.

Bei den typischen Fehlsichtigkeiten führt die optische Brechung von Hornhaut und Augenlinse dazu, dass das Bild nicht auf der Makula fokussiert wird.

Mit einer Brille bzw. vorgesetzten Linsen kann man die Brechkraft nun so anpassen, dass der Fokus wieder exakt auf der Makula sitzt – und das bedeutet, dass man wieder scharf sehen kann.

Die unterschiedlichen Arten von Brillen

Es gibt prinzipiell zwei Arten von Korrekturbrillen, die sich durch die Art der Wirkung der Linsen, also der Brillengläser unterschieden: Einstärkenbrillen und Mehrstärkenbrillen.

Einstärkenbrillen

Bei Brillen mit Einstärkengläsern wird entweder eine Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit korrigiert. Kommt ein Astigmatismus hinzu (was nicht selten der Fall ist), wird der auch mit dem Einstärkenglas ausgeglichen. Zu den Einstärkenbrillen gehören …

Mehrstärkenbrillen

Bei Brillen mit Mehrstärkengläsern werden in der Regel eine Kurzsichtigkeit und eine Altersweitsichtigkeit in einem Brillenglas korrigiert. Im Grunde ein Wiederspruch: Wegen der Kurzsichtigkeit kann man in der Ferne nicht scharf sehen, wegen der Alterssichtigkeit gelingt das in der Nähe auch nicht. Zu den Mehrstärkenbrillen gehören …

Augenlasern statt Brillen

Wer die Sehhilfe satt hat – sei es eine Brille oder Kontaktlinsen -, hat seit einigen Jahren eine gute und sichere Alternative: das Augen lasern. Damit wird die Brechkraft der Hornhaut selber so angepasst, dass man wieder ohne Sehhilfe scharf sehen kann.

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Brillen

FAQ – Häufige Fragen zu Brillen

Die Kosten für Sehhilfen setzen sich aus dem des Brillengestells, der Gläser und dem Service zusammen. Einstärkenbrillen sind günstiger als Mehrstärkenbrillen. Sie zahlen für ein Einstärkenglas etwa 50 Euro. Gleitsichtgläser kosten jeweils circa 250 Euro. Verschiedene Veredelungen und dünnere Gläser für Brillen erhöhen den Preis. Einfache Gestelle kosten 50 bis 100 Euro.
Der Augenarzt oder Optiker ermittelt den Grad Ihrer Fehlsichtigkeit im Rahmen eines Sehtests. Das Tragen von Sehhilfen (Brillen oder Kontaktlinsen) empfiehlt sich ab 0,5 Dioptrien. Das gilt für Kurz- und Weitsichtigkeit gleichermaßen. Bei Werten bis zu +/-1,0 Dioptrien liegt eine leichte Fehlsichtigkeit vor. Starke Fehlsichtigkeit besteht bei Werten von +/- 5,0 Dioptrien.
Vielleicht haben Sie es bereits erkannt. Es handelt sich hier um eine Scherzfrage. Wenn Sie die Antwort noch nicht kennen, verraten wir Sie Ihnen: Die Nase! Damit Sie optimal sehen, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt. Beim Optiker erhalten Sie passende Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen).

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