Der Augapfel

Augapfel
Augapfel

Im Schädel eines Menschen befinden sich dort, wo die Augen sind, zwei Löcher. In jedem sitzt ein fast kugelförmiger Körper: der Augapfel, Bulbus oculi (lat.) oder Ophthalmos (griech.). Der Begriff Augapfel umfasst das gesamte Auge bis hin zum "Blinden Fleck", wo der Sehnerv austritt.

Der Augapfel besteht zum größten Teil aus dem Glaskörper, einer gelartigen, klaren Flüssigkeit, die vor allem für einen ausreichenden Innendruck sorgt (damit nicht alles in sich zusammenfällt. Auf der körperzugewandten Seite wird der Augapfel von drei Schichten umschlossen: der Netzhaut (innen), der Aderhaut (mittig) und der Lederhaut (außen). Vorne vor dem Glaskörper sitzt die Augenlinse, die über die Zonulafasern am Zilliarmuskel befestigt ist. Die Augenlinse ist elastisch, wodurch ein dynamischen Anpassen des scharfen Sehens an unterschiedliche Sehdistanzen möglich ist (sog. Akkommodation). Vor der Linse "schwimmt" im Kammerwasser die Regenbogenhaut (Iris), die die Größe der Pupille reguliert – das ist die Öffnung, durch den Licht ins Augeninnere gelangen kann. Nach vorne begrenzt wird der Augapfel durch die Hornhaut, die das Auge schützt und gleichzeitig für einen Großteil der optischen Brechung des Lichtes sorgt.

AugapfelAugapfel

Die Teile, durch die das Licht tritt, nennt man auch den "optischen Apparat": Hornhaut, Kammerwasser, Augenlinse, Glaskörper.

Aufbau des AugesAufbau des Auges, Bestandteile

Der Augapfel wird von einigen Anhangsorganen umgeben. Dazu gehören der Tränenapparat, die Augenmuskeln, die Bindehaut und die Augenlider.

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