Augenoperation – Augen-Op Arten

Eine Operation am Auge scheint für viele Menschen ein schmerzhafter Eingriff in eines der feinsten und sensibelsten Organe des Menschen zu sein. Dabei ist das längst nicht mehr der Fall. Dank moderner Operationsverfahren mit ultrafeinen Lasergeräten verlaufen die allermeisten Operationen am Auge praktisch schmerzfrei, viele werden ambulant durchgeführt, d.h. man kann wenige Stunden nach der OP wieder nach Hause, und auch der anschließende Heilungsprozess verläuft in den meisten Fällen ohne Komplikationen.

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Augenoperation
Augenoperation – schon seit dem Mittelalter

Es gibt zahlreiche Erkrankungen und Fehlsichtigkeiten des Auges. Zur Behandlung organischer oder funktioneller Störungen bietet sich in vielen Fällen eine Augenoperation an. Zu den Erkrankungen, bei den eine Operation am Auge sinnvoll ist, gehören folgende:

Katarakt-Operationen

Die in Deutschland am häufigsten durchgeführte Operation ist eine am Auge: die Katarakt-OP. Als Katarakt (Grauer Star) bezeichnet man eine Eintrübung der Augenlinse, die im Alter sehr hinderlich ist und zu Vergrauung und Kontrastarmut des visuellen Bildes führt.

Linsenimplantat
Linsenimplantat Bildquelle: Wikimedia

Bei einer Katarakt-Operation wird die Hornhaut seitlich leicht angeschnitten. Durch diese Öffnung wird die verfestigte Augenlinse innen, im Kapselsack, mit Hilfe eines Ultrastrahls zerkleinert und abgesaugt. Anschließend wird eine, zuvor exakt berechnete und gg. mit Sehstärke hergestellte künstliche Augenlinse, ein sog. Linsenimplantat, eingesetzt.

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Diese Augen-Operation ist in fast allen Augenkliniken Routine. Allein in Deutschland wird sie pro Jahr ca. 800.000 mal durchgeführt. Man muss also keine Sorge haben, dass es sich dabei für Augenärzte um Neuland handeln würde.

Hornhaut-Operationen

Immer häufiger werden die Fortschritte der Refraktiven Chirurgie genutzt, um Sehschwächen zu korrigieren. Denn immer mehr Menschen wollen auf die ungeliebte Brille verzichten – da bietet das LASIK- bzw. Femto-Lasik-Verfahren eine gute Alternative. Denn anders als bei Sehhilfen, mit denen die Sehschwäche durch vorgesetzte Linsen korrigiert wird, geht es beim Augenlasern an die Wurzel des Übels: Ursache der meisten Sehschwäche ist eine nicht-geeignete Brechkraft des Auges. Nur wenn diese stimmt, wird auf der Netzhaut ein scharfes Bild abgebildet.

Augen-Operation bei Kurzsichtigkeit

Bei Kurzsichtigkeit ist der Augapfel, gemessen an der Brechkraft des Auges, zu lang. Mit Hilfe des Augenlaser-Verfahrens wird die Hornhaut mittig abgeflacht, so dass sich ihre Brechkraft selber verändert.

Augenlasern bei Kurzsichtigkeit
Augenlasern bei Kurzsichtigkeit

Augen-Operation bei Weitsichtigkeit

Bei Weitsichtigkeit ist es genau umgekehrt: der Augapfel ist, gemessen an der Brechkraft des Auges, zu kurz. In diesem Fall wird die Hornhaut an den Rändern etwas abgetragen, um die Brechkraft entsprechend zu korrigieren.

Augenlasern bei Weitsichtigkeit
Augenlasern bei Weitsichtigkeit

Augen-Operation bei Astigmatismus

Astigmatismus wird umgangssprachlich auch als Hornhautverkrümmung bezeichnet. Das erklärt, was die Ursache dieser Fehlsichtigkeit ist: die Hornhaut ist nicht gleichmäßig gewölbt, sondern hat in einer Richtung eine Art Delle. Das führt dazu, dass das Bild auf der Hornhaut in dieser Richtig unscharf erscheint, weil es in die Länge gezogen ist. Man nennt Astigmatismus daher auch Stabsichtigkeit.

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Auch dieses Problem lässt sich mit Hilfe moderner Augenlaserverfahren einfach beseitigen: man trägt den hervortretenden Teil einfach so ab, das die Hornhaut anschließend exakt gewölbt ist. Und sofort nach der Operation kann man wieder scharf sehen.

Augenlasern bei Astigmatismus
Augenlasern bei Astigmatismus

Mehr zum Thema: Augenlasern bei Astigmatismus

Augen-Operation bei Altersweitsicht

Bei der Altersweitsicht verhält es sich etwas anders als bei den zuvor genannten: In diesem Fall ist die nachlassende Akkommodationskraft der Augenlinse für den Abbildungsfehler auf der Netzhaut verantwortlich. Dennoch kann man ein ausgebildete Altersweitsicht auch mit Hilfe des Augenlaserns beseitigen. Im Prinzip genauso wie bei der Weitsichtigkeit, nur dass bei Altersweitsicht hauptsächlich der untere Teil der Hornhaut bearbeitet wird – da man diesen in aller Regel für die Nahdistanzen benutzt (z.B. Lesen).

Mehr zum Thema Augenlasern bei Altersweitsicht

Glaukom-Operationen

Als Glaukom (“Grüner Star”) werden eine Reihe von Augenerkrankungen bezeichnet, bei denen die Nervenfasern des Auges, die in den Sehnerv (nervus opticus) münden, angegriffen werden. Glaukom ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Die Ursachen können vielfältig sein, häufig liegt ein erhöhter Augeninnendruck vor. Aber auch bei einem normalen Innerndruck kann es zu einem Glaukom kommen (sog. Normaldruckglaukom, ca. 40%).

Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland insgesamt etwa eine Million Menschen von einem Glaukom betroffen sind. Aber das heißt noch lange nicht, dass man wirklich erblinden muss. Bei frühzeitiger Erkennung und der richtigen Behandlung kann ein Glaukom auch geheilt werden.

Bei einer Glaukom-Operation wird, grob vereinfacht, ein winziges Röhrchen ins Auge gelegt, dass dafür sorgt, dass sich der Augeninnendruck abbaut.

Glaskörper-Operation

Der Glaskörper des Auges ist eine gelartige durchsichtige Flüssigkeit, die vor allem dafür sorgt, dass das Auge nicht “in sich zusammenfällt”. Der Glaskörper erzeugt also einen gewissen Augeninnendruck. Wenn es zu einer Verunreinigung des Glaskörpers kommt (zum Beispiel durch Blut), kann eine Vitrektomie (Glaskörper-Operation) helfen. Der Glaskörper wird dabei entfernt und eine Ersatzflüssigkeit eingefüllt.

Netzhaut-Operationen

Die Netzhaut (Retina) enthält die Photorezeptoren, die als Sinneszellen die Lichtimpulse in elekromagnetishce Impulse, die “Sprache des Gehirns” umwandeln können. Darüber hinaus besteht die Netzhaut aus zahlrichen weiteren Zellschichten und – verbänden, die die Lichtinformation weiterleiten, filtern und verstärken. Es gibt eine Reihe von bekannten Erkrankungen der Netzhaut, von denen einige auch operativ, u.a. mit Laserstrahlung behandelt werden können. Dazu zählen u.a.:

Augenlid-Operationen

Die Ursachen für eine Augenlid-Operation können sowohl medizinisch als auch schönheitschirurgisch sein. Bei Hauterkrankungen (z.B. Hautkrebs) können Teile entfernt werden, bei Muskelproblemen (Zuckungen) können die Augenlider an den Rändern etwas zugenäht werden (schwierige Operation).

Vor allem aber werden Augenlider im Rahmen von Schönheitsoperationen “gerichtet”.

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