Was ist ein Femtosekundenlaser?

Ein sog. Femtosekundenlaser sendet Laserlicht mit eine Impulsfrequenz von Femtosekunden aus. In dieser kurzen Zeit bewegt sich der Lichtstrahl ca 0,3 µm (Mymeter bzw. Mikrometer = 0,001 mm) von der Lichtquelle weg. 0,001 Millimeter ist etwas ein hundertstel eine menschlichen Haares.

Kurz: mit einem Femtosekundenlaser kann man äußerst exakt arbeiten. Gerade bei einem so empfindlichen Gewebe wie der menschlichen Hornhaut (Dicke ca 0,5 mm.) ist das ein entscheidender Vorteil gegen verhältnismäßig grobe Techniken wie einem sehr feinen Skalpel.

Ein Femtosekundenlaser ist ein großes Operationsgerät, bei dem der Patient auf einer Liege unter das Gerät geschoben wird. Mit Hilfe eines Mikroskops arbeitet der Arzt am Auge.

Femtosekundenlaser
Femtosekundenlaser von Zeiss – Lasikon (CC-BY-SA)

Vor der Operation wird das Auge und insbesondere die Hornhaut sehr genau vermessen.

Eine Augenlaser-Op ist also mit der Femto-LASIK-Methode viel exakter und sicherer (und daher leider auch teurer) als die herkömmliche Heißschnitt-Methode.

Die in Deutschland am häufigsten durchgeführte Augenoperation ist die Entfernung eines Grauen Stars (Katarakt). Dabei bietet sich der Femtosekundenlaser für das Setzen der Einschnitte an, weil dieses Verfahren besonders exakt und schonend ist.

[Bildquelle: Wikimedia, Urheber: Philos2000 ]

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