Ioannis G. Pallikaris

Ioannis G. Pallikaris (*1947)
Ioannis G. Pallikaris (*1947)

Ioannis G. Pallikaris ist ein griechischer Augenarzt und Pionier auf dem Gebiet der Augenheilkunde. Er hat im Jahr 1989 die erste LASIK-Operation an einem menschlichen Auge durchgeführt. Außerdem hat er das Epi-LASIK Verfahren entwickelt und verfeinert. Seit 1989 ist er Direktor des von ihm gegründeten "Institut for Vision and Optics" und hat zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten.

Biografie von Ioannis Pallikaris

Geboren wurde Pallikaris am 18. November 1947. Er schloss sein Studium der Augenheilkunde an der Universität von Thessaloniki (Griechenland) 1972 mit Bestnote ab.

In den folgenden Jahren wirkte er als Asistent an mehreren bedeutenden Universitäten und Augenklinike, darunter Zürich und München. Schon früh spezialisierte er sich auf dem Gebiet der refraktiven Chirurgie – also dem Bereich der Augenheilkunde, bei dem es um die Bearbeitung der Hornhaut zur Verbesserung der Sehfähigkeit geht.

1986 wurde er Direktor einer Augenheilklinik auf Kreta.

Zwei Jahre, 1988, später ging er an die Universität von Kreta.

Dort gründetete er 1989, aus dem Institut für Augenheilkunde heraus, das "Institut for Vision and Optics" (ursprünglich unter dem Namen "Vardinoyannion Eye Institute of Crete"), dessen Direktor er noch heute ist. Dort führte er auch die weltweit erste LASIK-Operation am menschlichen Auge durch.

Seit 1996 ist er dort als Professor für Augenheilkunde in Forschung und Lehre tätig.

Von 2004 bis 2011 war Professor Pallikaris Dirketor der Universität von Kreta.

Seit 2011 ist er Direktor der Augenklinik an der Universität von Herakleion.

Das Institut for Vision and Optics

Das von Ioannis G. Pallikaris gegründete Institut für Augenheilkunde "Institut for Vision and Optics" hat sich auf die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen spezialisiert. Im Vordergrund steht dabei die refraktive Chirurgie und das Thema Augenlasern. Aber auch auf dem Gebiet der photodynamischen Therapie und neuer Diagnosetechniken für Augenkrankheiten hat sich die Klinik einen Ruf gemacht.

Flexivue Mikrolinsen

Professor Pallikaris ist außerdem auf dem Gebiet der Erforschung von künstlichen Mikrolinsen bei Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) aktiv. Diese sog. Flexivue Mikrolinsen werden direkt in die Hornhaut des Patienten implementiert. Sie haben nur einen Durchmesser von ca. 3 Millimeter. Mit Hilfe eines Femtosekundenlasers wird in das nicht-dominanten Auge eines Presbyopie-Patienten eine kleine Hornhauttasche erzeugt, in die die Mikrolinse dann eingesetzt wird. So wird die Fernsicht nicht eingeschränkt, aber die fehlende Nahsicht deutlich verbessert, so dass der Patient anschließend wieder ohne Lesebrille lesen kann.

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