Was ist ein Flap?

Ein Flap ist eine kreisrunde, hauchdünne Schicht der aüßeren Hornhaut, die beim Augenlasern (refraktive Chirurgie) hochgeklappt wird. Anschließend wird die darunterliegende Hornhautschicht so ebgetragen, dann die Hornhaut ihre Brechkraft verändert. Der Flap wird dann wieder heruntergeklappt und wächst von alleine wieder an die Hornhaut an.

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Der Grund für diese Methode der Laserchirurgie ist einfach: man schont damit das Auge, verringert das Risiko einer Infektion und verkürzt den Heilungsprozess.

Flap (Lasik)
Flap (Lasik) – obere Schicht der Hornhaut wird abgetrennt und aufgeklappt

Die Hornhaut

Die folgende Grafik zeigt eine schematische Darstellung des Aufbaus der Hornhaut.

Flap (Lasik)
Hornhaut des Auges; Flap = Epithelschicht und Bowman-Menbran

Die beiden äußeren Schichten also die Epithelschicht und Bowman-Membran, werden als Flap abgelöst und nach oben gelegt. Das darunter liegende Stroma wird dann mit einem Laser abgetragen, so dass es in an bestimmten Regionen dünner wird.

Was geschieht nach der Operation?

Nach der Operation wird der Flap wieder heruntergeklappt. Er wird nicht "genäht" oder anders "befestigt". Stattdessen worgt der natürliche Wölbung für genügend Spannung und die luftfreie Verbindung für genügend Ansaugdruck, damit sich der Flap nicht ablöst. Allerdings dauert es ein bis zwei Wochen, ehe er wieder fest verwachsen ist. In dieser Zeit sollte man das operierte Auge sehr sorgsam behandeln und schonen, d.h. kein Sport, Schwimmen, Wasser, Schminken und dergleichen.

Was ist ein Flap (Augenlasern)
Was ist ein Flap (Augenlasern)

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